Gewinnspiel I A Tribute to Miriam Makeba

Wir verlosen zusammen mit unseren Freunden vom Club Bahnhof Ehrenfeld 2 x 2 Eintrittskarten für das interdisziplinäre Themenfestival junger Künstler mit international bekannten Künstlern, kombiniert Kultur, Kunst und Wissenschaft.

Was musst Du dafür tun?

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3. Das Gewinnspiel endet am 28. Februar um 21:00 Uhr.
4. Die Gewinner werden am gleichen Abend bekanntgeben!

Du musst über 18 sein, um teilzunehmen. Der Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen.

Viel Spaß liebe Kultur-Freunde!


A Black Atlantic

In Kooperation mit dem Land NRW und der Stadt Köln veranstaltet der CBE das Projekt A BLACK ATLANTIC – transcultural journey.

A BLACK ATLANTIC verbindet als interdisziplinäres Themenfestival junge Künstler mit international bekannten Künstlern, kombiniert Kultur, Kunst, Wissenschaft und schafft eine kreative Plattform für alle Beteiligten. Es besteht aus 2 Veranstaltungen mit Workshops, Masterclass, Panels, Konzerten, Performances und Ausstellungen. Bei jeder Veranstaltung wählen wir eine Heldin oder Helden des Black Atlantic aus, die wir ehren möchten und die für uns als Symbolfigur und Inspirationsquelle diesen Kulturraum besonders stark durch ihre Persönlichkeit und ihr Werk repräsentiert.

A Tribute to Miriam Makeba

Die zweite Veranstaltung dieser Konzertreihe widmet sich einer der Ikonen der afrikanischen Musik – Miriam Makeba. Makeba war eine der zentralen Figuren im des aus dem Exil geführten Anti-Apartheidkampfes und wurde im Laufe ihres Lebens zu einer der vitalen Bezugspersonen für afrikanische Musik, sodass ihr gar der Beiname „Mama Afrika“ verliehen wurde.

Sie war eine Musikerin die die Stammessprachen Südafrikas in die internationale Populärmusik geführt hat. Neben Musikern und Personen wie ihrem zeitweiligen Ehemann Hugh Masekela, Harry Belafonte oder Stokely Carmichael war Makeba eine der größten Fürsprecherinnen für Gleichberechtigung und eine Leitfigur im Kampf gegen Rassismus, Apartheid und Unterdrückung. Als einer der ersten die durch die Integration von Sprachen wie Xhosa oder Zulu und deren wurden diese Kulturfelder nicht nur auf die Tanzflächen und Bühnen gebracht, sondern Makeba trieb dadurch vor allem die Diskussion um eine eigenständige Identität und kulturelle Gleichberechtigung der indigenen Kulturen vor allem Südafrikas stark vorran.

Ihr Exil und ihr lebenslanger Kampf gegen die Ungleichheiten des (post)kolonialen Rassismus und der Armut in großen Teilen Afrikas, den Amerikas und den anderen Post-Sklaverei-Gesellschaften führte.

Miriam Makeba artikulierte und übertrug die großen Bruchlinien und die verschiedenen Kulturen der postkolonialen afrikanischen Gesellschaften in Songs wie “Quit It”, “The Click Song” oder “Soweto Blues”. Sie verwandelte ihre eigenen Erfahrungen in einen ungefilterten einzigartigen musikalischen kulturellen Ausdruck der (süd)afrikanischen Realitäten.

Die Tribute Show

Der Abend wird musikalisch gestaltet durch die Berliner Ausnahme Funk- und Instrumental-HipHop Band The Ruffcats, gemeinsam mit Gastmusikern wie Boris Tchango oder Hans Lüdemann und den geladenen SängerInnen interpretieren sie das Songbook und die Musik Miriam Makebas neu.

Wir sind sehr glücklich neben unserem Host herausragende Sängerinnen und Sänger für diese Show gewinnen zu können. Neben unserem Host Blitz The Ambassador (Ghana/NYC) und der Grammy Gewinnerin Dobet Gnahore (Elfenbeinküste), freuen wir uns sehr großartige und ausdrucksvolle Stimmen wie die von Nneka (Nigeria), Melane (Kongo), Nely Daja (Tchad) und Genda (Sierra Leone) präsentieren zu dürfen.

Gemeinsam mit den oben genannten Künstlern erarbeiten junge ausgewählte Künstler eine abendfüllende Show, mit Musik, Poesie und Performance, die die Thematiken und das künstlerische Schaffen von Miriam Makeba zum Ausdruck bringt.

Dem Tribute Concert vorgelagert ist ein Panel, welches in Zusammenarbeit mit der Universität Köln durchgeführt wird. Mit idem Panel wird das Publikum an die Thematik des Black Atlantic herangeführt. Der Kulturtheoretiker Paul Gilroy prägte diesen Begriff mit seinem Werk „The Black Atlantic“ (1993). Sein Konzept sieht den Atlantik und seine angrenzenden Landflächen, als infolge der Kolonialisierungs- und Sklaverei-Prozesse entstandenen Kulturraum. Wenn immer verschiedene Kulturen aufeinander treffen entstehen Wechselwirkungen, die zu transkulturellen Identitätsbildungen führen. Ein perfektes Beispiel für Paul Gilroy ist die Musik der verschleppten afrikanischen Sklaven, die durch die Kulturen des weißen Amerika beeinflusst wurde, und wiederum maßgeblich die musikalische Entwicklung der westlichen Welt beeinflusst hat. Ein großer Teil der aktuell in der Populärmusik vertreten Stile lassen sich auf genau diese Wechselwirkungen zurückführen.

Ein offener schwarzer Atlantik – kostenlose Masterclasses und Workshops

Diese Veranstaltung ist durch Fördermittel vom Land NRW, der Stadt Köln und dem Support der Deutschen Pop sowie dem Engagement des Club Bahnof Ehrenfeld, als ein thematisch offener Prozeß gestaltet. In der Woche vor dem Tributeevent werden Musiker, Künstler, Poeten, Fotografen und alle unterschiedlichen Gewerke (Eventmanagement & Veranstaltungstechnik) die an der Umsetzung des Konzert und Panels beteiligt sind, sich das Thema in verschiendenen Masterclasses und Workshops erarbeiten.

Die Klassen und Workshops werden angeleitet von den eingeladenen Künstlern, Professionellen und Mitgliedern und Mitarbeitern des Produktionsteams wie Hans Lüdemann / Boris Tchango (Musik), Gizem Winter (Malerei, bildende Kunst), Genda (SL, D /Poesie) & Gabriel Riquelme (CBE/Produktion).


Alle weiteren Infos auf www.cbe-cologne.de/ablackatlantic