Featured: Digital Derby | Colonius leuchtete im hellen Magenta

Digitales Derby zwischen Köln und Düsseldorf

„Über Köln lacht die Sonne, über Düsseldorf die Welt.“ Na, wer von euch war damals auch in der Studi VZ Gruppe mit diesem Namen? Dass zwischen Köln und Düsseldorf eine Rivalität herrscht, ist hier im Rheinland wohl jedem kleinen Knirps klar. Seit dem 13. Jahrhundert (true story!) liefern sich beide Städte einen Kampf um Wirtschaftlichkeit und historische Relevanz. Köln war schon immer größer. Düsseldorf hingegen hat es geschafft, sich aus einer kleinen Ansiedlung zur Landeshauptstadt zu mausern.

Wir Kölner machen uns lustig über die versnobbte Stadt mit seinem dunklen Gebräu, das sich Bier schimpfen will. Ha! Wissen wir Kölner doch, das ein kühles Kölsch fast jedes Getränk schlägt. Außer Kaffee. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ihr seht schon, wohin das führt. Das heutige Konkurrenzverhältnis zwischen uns und den Düsseldorfern beläuft sich mittlerweile eher auf kultureller und volkstümlicher Ebene. Ging es früher tatsächlich um Ökonomie, geht es heute eher um Lebensqualität. Wer hat die besseren Spots zum Abhängen? In welcher Stadt isst es sich leckerer und wo treiben sich die coolen Kids herum?

Nun kam die Telekom auf die Idee, einen neuen unterhaltsamen Wettstreit zwischen beiden Großstädten anzufachen: Welche Stadt ist digitaler?

Köln und Düsseldorf stehen in Sachen Digitalisierung gut da. Die beiden Städte wissen, dass sie ein digitales Klima schaffen müssen, um zukunftsfähig zu bleiben. In digitalen Städterankings landen die beiden Rheinmetropolen daher auch traditionell unter den ersten zehn.
— Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden von Telekom Deutschland

Deswegen habe man sich für Köln und Düsseldorf entschieden, wobei die Rivalität der beiden Städte eher mit einem Augenzwinkern aufgegriffen wurde.

Vom 8. Bis 17. Mai konnten Unternehmen und Schulen der jeweiligen Städte sich für zwei Events bewerben. Am 24. Mai traten sodann 30 ausgeloste Unternehmen in einen digitalen „Hau-den-Lukas-Wettbewerb“. Drei Tage später kämpften jeweils fünf Schulen um die Krone des Digitalisierungschampions. Wir waren am 24. Mai dabei, als der Colonius am Grüngürtel zum Digitalanzeiger umfunktioniert wurde. Die große Frage lautete: Wie digital arbeitet Köln? Und die zweite und eigentlich ebenso wichtige Frage: Um wie viel Punkte würden wir Düsseldorf schlagen?

Sicherlich fragt ihr euch, wie das Ganze eigentlich funktionierte. Die Hammerschläge auf den Hau den Lukas wurden in digitale Signale übersetzt. Je höher die Schlagkraft, desto stärker die Signale. Niemand weniger als die internationale Künstlerkooperative Urban Screen wurde für die Mission beauftragt. Das Kollektiv hat schon einige namhafte Gebäude in interaktive Video-Mapping-Flächen verwandelt, unter anderem das Designeinkaufszentrum Bikini in Berlin und die Oper in Sydney. Und so geschah es auch vergangenen Mittwoch mit den beiden Betonpfeilern in Köln und Düsseldorf. Statt grau in der Dunkelheit unterzugehen, leuchtete der Colonius ab 22 Uhr in einem hellen Magenta. Während des Derbys schien sich der Beton der beiden Funktürme in digitale Wellen, Vernetzungen und Energieströme aufzulösen.

In die Wertung für den Unternehmenswettstreit flossen zu gleichen Teilen die Signalstärken sowie die Digitalisierungspunkte, die von den Unternehmen im Rahmen der Anmeldung gesammelt wurden ein. Die Schulwertung erfolgte über eine Kombination aus Hammerschlag und digitalem Voting. 

Nicht nur wir kamen, um die spektakuläre Lichtinstallation anzusehen. Viele Grüppchen hatten sich auf der Wiese eingefunden, dem Colonius zugewendet und das Event zu einem kleinen Sommerfestival werden lassen. Jogger liefen vorbei und blieben stehen. Pärchen, die noch mit dem Rad unterwegs waren, hielten an und machten eine kleine Pause. Es war eine gemütliche Open Air Stimmung, denn der Tag war warm und am Donnerstag konnte man ausschlafen. Wir sind zum ersten Mal auf Facebook Live gegangen und ja, wir können sagen, dass das doch spannend war. Denn ihr habt auf unser Video reagiert und wolltet mehr davon sehen. Hach, wie wunderbar digital Köln doch ist! Wundert es euch deshalb, dass wir das nachbarschaftliche Kräftemessen der Firmen gewonnen haben? Also uns ja gar nicht.

Kurzfristig wird die Telekom nun drei Gewerbegebiete mit Glasfaseranschlüssen versorgen und drei Firmen werden nach Losentscheid in Digitalisierungsworkshops beraten. Das ist gut für die vielen Start Ups, die noch in Köln gegründet werden möchten. Und auch gut für kölsche Unternehmen, damit unsere Lebensqualität in der Stadt nicht nur erhalten bleiben kann, sondern sogar verbessert wird. Und am Ende ist es auch gut für die analoge Pause, die man zwischen all der Digitalität einlegen kann.

Mehr Informationen zum digitalen Derby gibt es hier: www.digitalderby.de

Eure Lotte & Eure Athenea

*Sponsored Post: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit der Deutschen Telekom.