FEATURED: Kreative Köpfe & ambitionierte Querdenker

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Text: Gina Käding & Fotos: Nathan Ishar


Kreative Köpfe & ambitionierte Querdenker - Deutschland sucht neue Kreativpiloten!

Gute Ideen gibt es viele, doch nur wenige trauen sich, ihre auch in die Tat umzusetzen - im Rahmen der Initiative „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“ will die Bundesregierung auch im Jahr 2016 wieder mutige Selbermacher, kreative Köpfe und ambitionierte Querdenker aus ganz Deutschland unterstützen. Unter dem Motto „Mach einfach“ geht es darum, kreativen Gründern durch gezielte Mentoring und Netzwerkmöglichkeiten eine Starthilfe an die Seite zu stellen, um ihre Unternehmen aufzubauen und weiter zu entwickeln.

Es ist ein schwüler Nachmittag im Herzen Kölns, das Büro von „The Good Evil“ liegt in einer netten Straße in der Nähe des Mediaparks, Kinderrufe sind zu hören - in der Kita gegenüber ist gerade Abholzeit. In den Büroräumen ist es ruhig, drei Männer sitzen mit konzentriertem Blick vor flimmernden Bilschirmen, in der Ecke sitzt Linda Kruse und telefoniert. Sie ist die diejenige, die die Firma gemeinsam mit ihrem Geschäftspartner Marcus vor fast vier Jahren ins Leben gerufen hat.

Damals wollten sie Spiele entwickeln, die die Welt verbessern, erzählt sie. Und das scheint ihnen gelungen: Aus dem anfänglichen Duo ist mittlerweile ein Team aus sechs Leuten geworden. Sie programmieren Lernspiele, vornehmlich für Kinder und Jugendliche. Wir wollen ihr an diesem Nachmittag ein paar Fragen stellen über das Verwirklichen von Ideen, die Selbstständigkeit und die Teilnahme von „The Good Evil“ bei den Kreativpiloten.

„Ursprünglich habe ich Filmproduktion studiert“, erzählt Linda von ihrem Werdegang. „Das wurde mir aber irgendwann langweilig. Ich wollte etwas Interaktives machen - das fand ich interessant und irgendwie zukunftsweisender.“ Geprägt von Computerspielen wie Monkey Island, die auf starke und witzige Charaktere bauten, und fasziniert von neuen Technologien, wie dem Aufkommen von iPhone und iPad, die neue Möglichkeiten schafften, schrieb sie sich für einen Master in Game Development in Köln ein. Hier traf sie kurze Zeit später Marcus und hier entwickelte sie auch die Idee für das Spiel „Squirrel & Bär“, das Kindern zwischen drei und neun Jahren das Englischlernen näher bringen soll.

Mir war damals schon klar, wenn ich diese Idee nach dem Studium in die Realität umsetzen wollte, dann würde ich es selber machen müssen.
— Linda Kruse

Gesagt, getan. Mit einem Hintergrund als selbstständige Webdesignerin schien der Schritt hin zur eigenen Firma zwar nicht mehr ganz so riesig, wie für manch anderen - dennoch gab es gerade am Anfang viele Fragen zu klären. „Uns war von vornherein klar, dass wir es, hundertprozentig richtig angehen wollen.“ Also wurden Formulare ausgefüllt, Businesspläne geschrieben, ein Notar herangezogen.

„Das wäre auch mein Tipp für alle, die einen ähnlichen Traum haben“, erzählt Linda.

Man sollte sich fragen, ob man das wirklich machen möchte. Wenn die Antwort ‚Ja‘ lautet, dann muss man gerade am Anfang auch einfach mal durchhalten. Es gibt so viele bürokratische Abläufe, durch die man sich begeben muss, und dann fragt man sich schon, ey, wir wollten doch eigentlich nur coole Spiele machen?
— Linda Kruse

Bei den Kreativpiloten fand das Team nicht nur Hilfestellungen bei der Umsetzung ihrer Idee, sondern auch ein großes Netzwerk an Gleichgesinnten

Im Jahr 2013 bewarb sich das Team um „The Good Evil“ mit ihrem originellen Konzept bei den Kultur- und Kreativpiloten Deutschland. Rund 32 Unternehmen werden in jedem Jahr ausgezeichnet, bekommen professionelle Coaches an die Seite gestellt und können im Rahmen von Events und Workshops netzwerken. „Es ging uns damals vor allem darum, uns auf dem Markt zu etablieren und die Leute davon zu überzeugen, dass wir gute Sachen machen können. Die Coachings helfen einem, intern die Firma weiter zu bringen, aber eben auch nach Außen, um zu zeigen: Hey, wir meinen es ernst mit dem, was wir machen.“

Gerade für Kreative sei es manchmal schwierig, die Balance zwischen Wirtschaftlichkeit und kreativem Freiraum zu halten.

Gerade an diesem Punkt war das Programm für uns super, denn die Copiloten haben die Wirtschaftlichkeit im Blick, verstehen aber auch die Bedürfnisse von Kreativen, auf die ein bestimmtes Gründungsschema, wie etwa das für einen Controller, nicht immer anwendbar ist.
— Linda Kruse

Die Gründerszene in Köln und NRW sei gut vernetzt, erzählt Linda, doch gerade während ihrer Zeit als Kreativpiloten hätten sie ihr Netzwerk auf ganz Deutschland ausweiten können. „Die Hauptmotivation als Gründer ist die Überzeugung, dass meine Idee gut ist. Wenn das der Fall ist, dann kann einem das Programm die Möglichkeit geben, sich auszutauschen und da Hilfestellungen zu geben, wo vielleicht noch Fragen offen sind. Wir haben Möglichkeiten gehabt, uns zu zeigen, die wir sonst nicht bekommen hätten. Und allein die Tatsache, dass man sich in dem Bewerberpool durchsetzen kann, gegen so viele coole Unternehmen! Das ist so schön zu sehen, dass das, was man machen möchte, auch von anderen Leuten interessant gefunden wird.“

Die Kreativpiloten suchen dich & deine Idee

„Die Menschen, die wir suchen, sind manchmal ein bisschen anders und verfolgen etwas, worüber vielleicht Freunde sagen, dass es nie eine Chance hat – und die wollen wir unterstützen und fördern“, sagt Christoph Backes, Initiator der Auszeichnung.

Und weil wir bei WE ARE CITY fest an diesen Ansatz glauben, möchten wir ganz dringend in die Runde rufen: Liebe Querdenker, liebe Kreative & Für-Ideen-Kämpfer, die Welt braucht eure Ideen und wenn ihr euch darum wiederfindet, dann bewerbt euch unbedingt noch bis zum 30. Juni bei den Kreativpiloten. Egal, ob ihr bisher nur eine spannende Idee im Kopf habt oder schon mitten im Gründungsprozess steckt. Mehr Infos zum Programm und der Bewerbung findet ihr hier kultur-kreativpiloten.de.

Worauf wartest du noch? Mach einfach!

Eure Gina & Euer Nathan

*Sponsored Post: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit den Kultur- und Kreativpiloten Deutschland.