FEATURED: Telekom Electronic Beats Exhibition

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Text: Vera Hausmann & Foto: Florian Yeh


Telekom Electronic Beats Exhibition – Eine interaktive Ausstellung, die Erlebnisse schafft

Wir waren für euch am Abschlusstag auf der Telekom Electronic Beats-Exhibition unterwegs.  Getreu dem Motto: „Life is for sharing“ wurde auf dem Jack in the Box-Gelände eine Ausstellung ausgerichtet, die größer und vielseitiger war als je zuvor.
Im Herbst 2015 startete jene Ausstellungsreihe in Budapest und setzt sich nun, vom 19. - 22. Mai, in Köln fort. Angeknüpft an das Electronic Beats-Festival, welches, wie der Titel schon verrät, seinen Hauptfokus auf elektronische Musik legt, ist die Exhibition eine perfekte Ergänzung zum Rahmenprogramm: Wir bekommen einen Mix aus Kunst, Design, Musik, Technologie und Lifestyle auf dem weitläufigen Gelände geboten.

Draußen erwarten uns, neben einem grandiosen DJ-Set des Kompakt-Labels, Food-Trucks und Bars, die uns mit „überlebenswichtigen Dingen“ versorgen, wie Alkohol und tollem Essen. Leider will das Wetter bei unserem Besuch nicht ganz so, wie wir wollen: Ein warmer Sommerregen zieht auf, weshalb dann leider auch mein Schirm noch zum Einsatz kommt. Aber auch in nassem Sand lässt es sich gut tanzen. Zwischendurch finden wir an einer Siebdruckstation einen trockenen Unterschlupf und schauen zu, wie unsere Turnbeutel bedruckt werden.

Auch kommen wir an einem 3D-Streetart-Gemälde vorbei. In Form eines riesigen Synthesizers ist es schlicht auf den Boden gemalt. Während ich selbst „auf den Tasten stehe“, ist insgesamt kaum ersichtlich, um was es sich handelt. Die Dreidimensionalität wirkt erst aus einer bestimmten Perspektive, die auf unserem Foto zu sehen ist.

Zum weiteren „Trocknen“ geht es für uns dann in die dunklen Hallen, zur eigentlichen Ausstellung, die nicht nur zum Sehen, sondern auch zum Anfassen und Erfahren geschaffen ist. Hier stellen wir euch eine Auswahl der Installationen vor:

Wer schon immer mal elektronische Musik komponieren und samplen wollte, sich aber nie rangetraut hat an DJ-Equipment oder hochtechnische Programme… Per Holmquist hat mit der Installation der Beat Blox Abhilfe geschaffen. Und so können auch schon die Kleinsten an drei ganz besonderen Plattenspielern experimentieren. Die Besucher legen kleine Blöcke auf die 3 Plattenteller, die bei jeder Umrundung einen Klang auslösen und sich in gleicher Geschwindigkeit drehen. Unterschiedliche Anordnungen sorgen für differenzierten Klang und ein besonderes Musikerlebnis.

In der interaktiven Installation „MOMENTUM“ werden mein Körper und meine Bewegungen (sowie von bis zu zwei weiteren Personen) live in eine Kombination aus Musik, Lauten und Visuals umgesetzt. Ich sehe vor mir auf dem Bildschirm, wie ich mich auflöse, eins werde mit den Klängen, Formen und Farben.

Mit der „Tilt Brush“ lassen sich 3D-Gemälde in einer virtuellen Realität erschaffen. Du stehst im Raum mit einer speziellen Brille und kannst 360 Grad um dich herum ein Kunstwerk erschaffen. Die Steuerung dazu hältst du in deinen Händen. Ein Monitor stellt den Zuschauern dar, was du gerade kreierst, aber für dich ist die Darstellung dreidimensional und du tauchst selber in dein Meisterwerk ein.

Mein persönlicher Favorit der Ausstellung sind die „Floating Sounds“. flora&faunavisions haben eine audiovisuelle, begehbare Klang- und Rauminstallation geschaffen. Die Besucher können sich auf Lochkarten ihr eigenes elektronisches Musikstück zusammenstellen und zwischen zahlreichen Effekten, Geschwindigkeiten und elektronischen Genres wählen. Ich entscheide mich für Techno. Das Tolle ist, dass meine Komposition nun von einem Scanner gelesen und direkt umgesetzt wird. Einen Moment später stehe ich inmitten meiner eigenen Raum-Klang-Installation und lasse den Sound auf mich wirken. Zwar ist die Dreidimensionalität für euch hier schwer transportierbar, doch bekommt ihr einen kleinen Eindruck. Den Link zu meinem Musikstück konnte ich mir per Mail zusenden lassen. Hier könnt ihr ihn anhören: vimeo.com/167623078

In dieser besonderen Ausstellung wurde von uns als Betrachtern längst nicht nur passiv Kunst konsumiert, sondern wir waren selber ein Teil des Ganzen und konnten in dreidimensional realistischer Ausdrucksweise eigene (Klang-)Kunst schaffen. Eine besondere Erfahrung, welche wir hier gerne mit euch teilen!

Eure Vera & Euer Flo

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