Featured: Der Grillanzünder für dein Unternehmen

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Text: Leni Wolf & Gastfotograf: Max Heere aka gearo / Location: Kultur- und Kreativpiloten @ Bumann & Sohn

Wir leben in einer Zeit von kreativen und kulturellen Fusionen und neuen beruflichen Möglichkeiten. Man reicht uns zahlreiche Selbstführungs-Tools, es gibt Workshops und Networking, Crowdfunding und Fundraising und unendlich viele Programme, die unsere Arbeit verändern und erleichtern. Wer von uns jemals eine kreative Schnapsidee, einen geschäftlichen Geistesblitz oder einen sorgsam entworfenen Masterplan umsetzen wollte, weiß welche zahlreichen Hürden es zu nehmen gilt, wenn man ein eigenes Unternehmen gründen will. Genau da kommt das Mentoring-Programm der Bundesregierung ins Spiel, "die Kultur- und Kreativpiloten".

Ein Mutterschiff für kreative oder kulturell inspirierte Menschen ist dieses von der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung erschaffene Support-Projekt mit dem Namen „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“, welches seit 2010 jedes Jahr 32 Unternehmen auszeichnet. Eine Startrampe in die Zukunft von Ideen, die bereits umgesetzt wurden oder noch umgesetzt werden sollen. Was es da konkret zu holen gibt? Cash und Credits? Die Ausgezeichneten erhalten ein einjähriges Mentoring Programm inklusive zweier persönlicher Mentoren, zudem die Auszeichnung der Bundesregierung, deutschlandweite mediale Aufmerksamkeit und man wird Teil des Kreativpiloten-Netzwerks, in dem es eine breite Palette von Produkten und Dienstleistungen gibt. Außerdem gibt es Workshops, die vermitteln was es bedeutet Unternehmer zu sein.

Genau dieses Guiding wünsche ich mir für mein Projekt „Rave Aerobic“. Profis an der Seite zu haben, die mir regelmäßig Feedback geben und Teil einer motivierenden Gemeinschaft zu sein. Ich bin gespannt, als ich mich nach Ehrenfeld begebe, um die ersten Kreativpiloten kennenzulernen. Auf der Homepage habe ich bereits eine breite Palette von Projekten gesehen, die von Design, Technik über Kunst bis hin zu ökologischen oder kulinarischen Produkten reichen. Denn zur Kultur- und Kreativwirtschaft (mit 1,6 Millionen Erwerbstätigen und 426.000 Selbstständigen und Freiberuflern) gehören die Teilbereiche Musikwirtschaft, Buchmarkt, Kunstmarkt, Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, Darstellende Kunst, Designwirtschaft, Architekturmarkt, Pressemarkt, Werbemarkt und die Software & Games-Industrie. Ausgaben für Innovationen betragen 4,6 Miliarden Euro.

An einem Bilderbuch-Sommerabend steht ein zweistöckiger Omnibus vor dem Bumann & Sohn in Köllefornia. Passender könnte die Werbe-Location für das Projekt nicht sein, denn dieser Bus war selber einmal eins der auserwählten Projekte. Mit diesem ausgebauten Schulbus zogen eine Hand voll Skateboard-begeisterter Menschen aus, um in Indien und Bolivien Skateparks aus Beton zu gießen. Eine Wahnsinnsidee mit einem sozialen Mehrwert für die Städte und Menschen, die sich an den Skateparks erfreuen und austoben können. Max Beckmann, der zur Projektschmiede endboss projects aus Hannover gehört, erzählt mir mit einem leuchtenden Strahlen in den Augen von ihren Standentwicklungsprojekten, den Tagen in ihrem Bus, der mit nur 70 km/h über die Autobahn rollt und davon, dass die Kreativpiloten vor allem Ordnung in ihr Chaos brachten: „Wir hatten uns im Chaos verrannt. Nach dem ersten Workshop engagierten wir direkt eine Bürohilfe. Das war Hilfe zur Selbsthilfe.“

Mittlerweile haben Max und sein Kollege Robin Höning einen Co-Working Space, sie betreiben internationale Beteiligungsprojekte und haben auch noch einen Buchverlag gegründet. Der Bus rollt noch immer durch das Land und kann als Veranstaltungslocation gemietet werden. Deswegen sind Kilian Wiest und Leon Tietz aus Bonn gekommen. Sie wollen sich den charmanten Bus mit Liebe zum Detail anschauen, den sie gerne für ihre politischen Aktionen vor der Bundestagswahl nutzen möchten. Sie werden durch Deutschland touren und Fragen stellen wie: „Welche gestalterische Verantwortung haben wir für unsere Gesellschaft? Ihre Plattform mit dem Titel „Wo lang?“ bietet Aktionen und Workshops, welche Impulse geben über Themen wie Wirtschaft, Gemeinschaftssinn oder die Gestaltung unserer Demokratie nachzudenken und die Ergebnisse in die Tat umzusetzen. So sorgten sie für Irritation auf der TTIP Demo in Köln, wo sie ihre Münder verklebten. Die Message lautete: „Wir fordern schweigend nicht schreien zu müssen, um mitzugestalten“

Da klettert Astrid in den Bus und möchte sich mit einem Gesellschafts-Motivationsspiel bewerben, von dem es bisher nur einen Prototyp gibt. Das hölzerne und App-gesteuerte Kinderspielzeug von Anissa Wagner hingegen ist schon einsatzbereit. Ein „Bullerbü-Gefühl & Silicon-Valley-Technik zusammenzubringen“, das war die Intention der Mutter, die gemeinsam mit einer Freundin den ersten digitalen Holzbaukasten designte. Ihre digital „Slow Toys“ findet man in dem interaktiven Holzbausystem für Kleinkinder. Auf den ersten Blick scheinen es normale Holzklötzchen zu sein, aber sie haben ein Hightech-Innenleben aus Magneten und Sensoren, welche per App programmiert werden können. Beim richtigen Zusammensetzen der Klötze gibt es akustische Feedbacks wie Geräusche, Songs oder Geschichten. Das heißt die Ente quakt und das Holzpferd wiehert und Weihnachten kann kommen. Für Anissa ist der Austausch mit den anderen Piloten etwas Wertvolles. Man kommt auf neue Ideen und blickt durch andere Augen auf sein Projekt. Man lernt tolle, kreative Menschen kennen und hat viele Aha-Effekte. Celina, die die PR für das Projekt macht, erzählt mir, dass sie sich schon darauf freut, die neuen Piloten kennenzulernen. Zwischen Selbstmanagement und kollegialer Beratung hat man die Gelegenheit einmal herrauszuzoomen und seine langfristigen Ziele zu schärfen. „Man kann zum Beispiel bei einem gemeinsamen Kaminabend von der Schwarmintelligenz profitieren.“, sagt Celina.

In der unteren Etage riecht es mittlerweile nach frischen Kräutern, Früchten und Gewürzen. Doc´s Essenzen werden seit 1882 in der Destillerie Dwersteg hergestellt. Fair, biologisch und nur mit den besten Zutaten. Ich gönne mir einen hochwertigen Gin, welcher dann mit nur einem Tropfen Lemongrass verfeinert wird. Es schmeckt hervorragend. Mein Cocktailherz ist begeistert. Als dann ein weiterer Tropfen, diesmal Vanille, hinzugefügt wird verändert sich sofort der komplette Drink. Das Verwenden von Essenzen dieser Qulität hat viele Vorteile. Für die Menge an Essenz muss man bis zu 5 Kilo Zitronengras auskochen. Dazu hat man nicht immer die Zeit und Möglichkeit. Außerdem fallen künstliche Zusatzstoffe und Zucker weg. Was bleibt ist die pure Essenz - zum Beispiel in den Geschmacksrichtungen Bergamotte, Vanille, Ingwer oder Kaffee, die nicht nur Cocktails verfeinern können. Cheers!

Die Zeit im Bus war lecker, entspannt und hochmotivierend. Wer nun auch Blut geleckt hat, kann sich noch bis zum 30. Juni über die Website kultur-kreativpiloten.de bewerben. Ich bin dabei und hoffe, dass ich bald mit einem Co-Piloten weiterfliegen darf in Richtung Selbstständigkeit. Zur Sonne, zur Freiheit mit Menschen, die lieben was sie tun und wissen was sie tun.

KULTUR - UND KREATIVPILOTEN 2017
Vom 15. Mai bis 30. Juni könnt ihr euch bewerben.

Eure Leni & Euer Max

*Sponsored Post: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit der Kultur- und Kreativwirtschaft.