FEATURED: Richtig gut Essen I Das Mataim in Nippes

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Text: Gina Käding & Fotos: Christian Schaffrin

Frisch, frischer - die Gourmet Falafel! Im November hat in Nippes das „Mataim“ seine Türen geöffnet und ist seitdem ein echter Tipp für alle, die leichte multi-kulturelle Küche aus hochwertigen Zutaten mögen. Wir haben uns mit Inhaber Ayman Tohami zusammen gesetzt, um mehr über das Lokal und die Idee dahinter zu erfahren.

Geröstete Rote Beete, filetierte Orangen, hausgemachter Hummus - wer Ayman über die Zutaten der Mataim Gerichte sprechen hört, dem wird schnell klar, dass es sich hier nicht einfach um eine weitere Falafelbude handelt.

Es gibt viele Läden in Köln, in denen man gut und günstig essen kann. Unser Ziel war es, einen Ort zu erschaffen, wo man gut und vor allem sehr frisch essen kann.
— Ayman Tohami

Mataim - das bedeutet sowohl auf hebräisch als auch auf arabisch ‚Geschmack‘. „Wir haben uns ganz bewusst für ein Wort entschieden, das beide Sprachen abdeckt.“ Denn die Gerichte, die auf der großen Tafel über der Theke stehen, sind eine Mischung von traditionellen Rezepten aus ganz unterschiedlichen Herkunftsländern - jedes einzelne mit einem eigenen Twist versehen.

Vor allem ihr eigener multikultureller Background war es, der Ayman und seinen Partner Salih Elmascan bei der Entwicklung der Karte inspirierte. „Ich selbst bin Ägypter, meine Frau ist Marokkanerin, Salihs Mutter kommt aus Deutschland und der Schweiz, sein Vater ist türkisch-arabischer Herkunft.“

Die Entstehungsgeschichte des Mataim

So sei auch ursprünglich die Idee aufgekommen, die Falafel den Dreh- und Angelpunkt des Mataims zu machen. „Das war einfach schon immer mein Lieblingsgericht, meine Mutter hat es jeden Sonntag für uns zubereitet“, erzählt Ayman. Damals hatte sich der studierte BWLer dazu entschieden, seinen gut bezahlten IT-Job an den Nagel zu hängen und Fuß in der Gastronomie zu fassen. Das Know-How lernte er als er Salih und dessen Bruder beim Aufbau des Shibuya Sushis unterstützte, das nur ein paar Häuser weiter liegt.

Salih und Ayman sind Kindheitsfreunde, durchliefen Schule und Uni gemeinsam - doch es ist keine Selbstverständlichkeit, dass aus einer starken Freundschaft auch eine gute Geschäftsbeziehung resultiert. „Das mit uns funktioniert super. Ich kenne niemanden, der sich in Dinge so rein schmeißt wie Salih, und erst wieder loslässt, wenn er das Gefühl hat, dass er jetzt verstanden hat, wie es geht.“

Die beiden verbrachten viel Zeit im Ausland und sammelten Impressionen aus Melbourne, Japan und New York mit. Einflüsse, die bereits beim Eintreten ins Mataim deutlich werden: Hohe Decken, unverputzte Wände und Stahlträger versprühen echtes Brooklyn Flair.

„Du hättest den Laden vorher sehen müssen“, erzählt Ayman lachend. Innerhalb von fünf Wochen haben er, Salih und eine Hand voll Helfer den alten Teppichladen in ein modernes Lokal umgebaut. „Wir haben mit einfachsten Mitteln versucht, das Beste aus dem Laden herauszuholen.“ Doch die rustikale Herangehensweise sollte nicht über die Liebe der Jungs zu ausgefeiltem Interior Design hinwegtäuschen, wie etwa die andalusischen Fliesen aus Rotterdam im Theken- und Küchenbereich zeigen oder auch die Lampen im Industriestil, die sie extra Berlin holten.

Wir lieben einfach das Urbane - wir sind richtige Stadtkinder.
— Ayman Tohami

Doch so ein Laden darf selbstverständlich nicht nur gut aussehen, vor allem muss es schmecken. Das Angebot im Mataim ist komplett vegetarisch, zu 90 Prozent ist die Karte sogar vegan.

„Wir geben uns da große Mühe, auf unsere Kunden einzugehen.“ Deswegen ist Feedback auch so wichtig für die Betreiber: „Wir probieren permanent Neues aus und wollen unser Angebot immer interessant halten.“

Derzeit befinden sich auf der Karte die beliebten Falafel Plates, vegane Schawarma, zahlreiche Salate und die hausgemachte Limonade nach tunesischem Geheimrezept. Doch schon in Kürze sollen neue Kreationen und Desserts dazu kommen.

„Mein privater Stolz ist unser Hummus“, erzählt Ayman. „Einen guten Hummus machen, das ist wirklich nicht leicht. Manche mögen ihn grob, andere eher cremig. Mich freut es sehr, wenn Leute sagen, dass wir unseren Hummus auf den Punkt gebracht haben.“

Rund 22,5 Kilogramm Kichererbsen und bis zu 15 Kilo Hummus werden im Mataim täglich umgesetzt

Die Liebe zu den Lebensmitteln sei ihm schon in der Kindheit von seinem Vater vermittelt worden und das wird bei jedem einzelnen Gericht spürbar. „Wir benutzen täglich frisch gelieferte Ware. Es wird alles vor Ort zubereitet. Nimm allein unseren Rote Beete Salat: Die rote Beete wird über Stunden geröstet, die Orangen werden filetiert, es wird eine selbstkreierte Balsamico Vinaigrette hinzugefügt.“

Abwechselnd stehen Ayman oder Mitarbeiter Ibrahim um sechs Uhr morgens vor dem Laden, um die erste Ladung Ware frisch für den Verkauf am Vormittag vorzubereiten. „Neun Stunden sind wir täglich damit beschäftigt, alles vorzubereiten. Wir arbeiten von sechs bis zehn Uhr in der Früh, um den Vormittag abdecken zu können, und dann dasselbe Spiel nochmal, um alles für den Nachmittag bereit zu haben.“

Was wünscht er sich, dass die Leute nach dem Besuch des Mataims ihren Freunden erzählen? „Ich fände es toll, wenn sie sagen, dass man bei uns satt wird, aber auf gesunde und leichte Weise.“ Das Essen solle selbsterklärend sein für die Mühe und Liebe, die der Inhaber bei der Entwicklung der Rezepte investiert.

Und wie fühlt es sich für Ayman an, auf einmal im eigenen Laden zu stehen? „Salih hat mir damals immer gesagt, dass es auf einmal etwas ganz anderes sei, wenn es dein eigener Laden ist. Ich hab das damals weggelacht, aber sobald die Tür zum Mataim im November aufgegangen ist, wusste ich, was er meint.“ Klar sei der Alltag manchmal auch verdammt anstrengend. „Wenn man so etwas nicht mit ganz viel Herzblut macht, dann hält man es nicht durch. Ich selbst habe den Schritt keinen Tag bereut.“

Na, hungrig geworden? Das Mataim ist täglich von 9 bis 22 Uhr geöffnet. Bei Facebook findet ihr mehr Infos.

Eure Gina & euer Christian

*Sponsored Post: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem Team des Mataim in Nippes.