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Der Bang Bang Club

12. ARTE-Preview an der KHM

ARTE und KHM präsentieren gemeinsam den neuen Film von Marc Wiese „Der Bang Bang Club – Fotografen gegen die Apartheid“ (2014, 52 Min.) Im Anschluss führt Prof. Dr. Sabine Rollberg das Publikumsgespräch mit dem anwesenden Regisseur und Autor.

Montag, 14. April 2014, 19 Uhr
Aula der KHM, Filzengraben 2, 50676 Köln
Eintritt frei

Vor seiner Erstausstrahlung im Fernsehen (23. April, 23 Uhr) laden ARTE und KHM gemeinsam ein zur Vorführung des Films „Der Bang Bang Club – Fotografen gegen die Apartheid“ in Anwesenheit des Regisseurs und Autors Marc Wiese.

Der Bang Bang Club ist die Geschichte eines einzigartigen Erfolges und einer großen Freundschaft im Freiheitskampf Südafrikas aber auch einer Tragödie. Ken Oosterbroek, João Silva, Kevin Carter und Greg Marinovich waren Anfang zwanzig, als sie in die schwarzen Townships zogen, um die Gewalt dort zu zeigen. Das hatte vor ihnen noch kein weißer Fotograf gewagt. Ihre Bilder gehen um die Welt und erscheinen auf den Titelseiten der New York Times, der Washington Post und des Time Magazine. Die vier Fotografen werden von einem Magazin Bang Bang Club getauft, sie gewinnen zwei Pulitzer Preise und den World Press Foto Award. Doch am Ende bezahlen sie einen hohen Preis. „Wir haben so oft den Tod um uns herum fotografiert, wir wussten genau, irgendwann erwischt es uns, irgendwann stirbt jemand von uns vieren. Wir wussten nur nicht, wer“, sagt João Silva, einer von zwei heute noch lebenden Fotografen des Bang Bang Clubs. 1994 wurde Ken Oosterbroek bei Unruhen in der Nähe von Johannesburg erschossen und im gleichen Jahr begeht Kevin Carter mit 33 Jahren Selbstmord nur zwei Monate nachdem er mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet wurde.

Mehr Infos: http://www.khm.de/

Earlier Event: April 11
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Later Event: April 16
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